Erscheinungsgebiet

11 mal im Jahr an über 29 000 Haushalte postverteilt im Pinzgau und als Download unter www.platzhirsch.at!

  • Wie bitte?

      Wer glaubt, Schwerhörigkeit sei ein Problem der Alten, der irrt! Valentina Schwab ist 19 und, aufgrund eines Geburtsfehlers und zwei Hörstürzen, beinahe taub.   Unsere Ohren sind 24 Stunden am Tag auf Empfang. Sie warnen uns vor...
  • Shanghai Cooking!

    Good bye, Pinzgau, hello Shanghai! Der Saalfeldner Lukas Ziesel macht im „Reich der Mitte" Küchen-Karriere. Seit einigen Monaten ist der 24-Jährige jüngster Küchenchef aller Zeiten im luxuriösen Hyatt-Hotel. In den obersten Etagen des 492...
  • Blockstar!

    Sonne, Sand, knappe Outfits, Baggern einmal anders: Der Saalfeldner Julian Hörl startet im Mai in die Beachvolleyball-Saison. Seit einigen Jahren spielt der 20-Jährige auf höchstem Niveau. Dieses Jahr möchte er national und international...
  • Wie frisch vermählt!

    Nocheinmal wie junge Bräute fühlten sich fünf Pinzgauer Ehefrauen, als sie ihre Hochzeitskleider aus den Schränken kramten, um sie, für den „platzhirsch“, viele Jahre nach den Trauungen, noch einmal anzuziehen!   Heiraten liegt...

Hüttenklassiker!

titelrezepte

Einkehrschwung und Hüttenzauber - zu einem Skitag auf den Pinzgauer Traumpisten oder einer Winterwanderung in den verschneiten Bergen gehört ein stärkendes Mittagessen mit regionalen Schmankerln. Hier verrät Christoph Hasenauer, Küchenchef der „Lindlingalm“, drei Hüttenklassiker zum einfachen Nachkochen.

 

Kaspressknödel

Zutaten für ca. 6 Personen:

  • 300 g Pinzgauer Käse
  • 250 g Knödelbrot
  • 4 Eier
  • etwas Mehl zum Binden
  • ca 1/8 l warme Milch
  • frisch gehackte Petersilie
  • eine Prise Salz
  • Schnittlauch
  • Rapsöl


Zubereitung:

Das Knödelbrot mit dem Käse vermengen und die warme Milch darübergießen. Eier, Petersilie und Salz dazumischen. Mehl zum Binden der Teigmasse nach und nach einrühren. Bei Bedarf noch etwas Milch zugeben.

Aus der Teigmasse Knödel formen und flach drücken. In einer Pfanne 2 Finger hoch Rapsöl auf ca. 160 °C erhitzen und Knödel beidseitig goldgelb ausbacken. Die Kaspressknödel in Rindssuppe mit Schnittlauch garniert servieren.

 

Jaganocken

Zutaten für ca. 6 Personen:

  • 1 kg glattes Mehl
  • 5 Eier, 1/2 l Wasser
  • eine Prise Salz und Muskatnuss
  • 2 mittlere Zwiebeln klein gewürfelt
  • 160 g Pinzgauer
  • Jausenwurst klein gewürfelt
  • 160 g Bauchspeckwürfel
  • 1/8 l Suppe
  • frisch gehackte Petersilie

 

Zubereitung:

Für den Nockerlteig Mehl, Eier, Wasser, Salz und Muskatnuss in einer Schüssel zu einem zähflüssigen Teig vermengen. Einen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und den Teig durch einen Spätzlehobel ins heiße Wasser drücken. Nockerl abseihen und beiseite stellen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Wurst und Speck darin leicht anschwitzen. Nockerl, Suppe und Petersilie dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Jaganocken direkt in der Pfanne servieren.

 

Granggnmuas

Zutaten für ca. 6 Personen:

  • 600 g glattes Mehl, etwas Salz
  • 1/2 l heißes Wasser, Öl zum Braten
  • ca. 60 g Butter
  • 300 g Granggn (Preißelbeeren - ersatzweise können auch Kirschen, Äpfel oder Schwarzbeeren verwendet werden)
  • 2 EL Zucker

 

Zubereitung:

Mehl, Salz und heißes Wasser mit einem Muasa (Pfannenwender) zu einem relativ festen Teig verrühren. In einer Eisenpfanne ca. 5 EL Öl erhitzen und den Teig beidseitig leicht anbraten. Mit dem Muasa stampfen und so in kleine Teile zerstechen. Nach und nach die Butter zugeben bis der Teig goldgelb  gebraten ist. Granggn (tiefgefrorene Beeren zuerst auftauen und abtropfen lassen) unterrühren. Mit 2 EL Zucker bestreuen und in der Pfanne servieren.

Text und Fotos: Edith Danzer

 

jaganocknkaspressknoedel